fbpx

Erfahrungsbericht der National Pioneer Academy

Wir drei Mädels, Veronika, Natalie und ich, machten uns mit den kleinen „gutschli“ Taxi von Patan quer durch die hupenden, verkehrsreiche Stadt Kathmandu, bis wir schliesslich nach einer guten Stunde und völlig verschwitzen Körpern in der Schule ankamen, welche auf einen kleinem Hügel steht und somit einen wunderschönen Ausblick bietet. Zwar wusste niemand von unserem Schulbesuch, doch wurden wir sofort sehr herzlich empfangen und auf einen überzuckerten Schwarztee eingeladen. Die Frau von Bharat, Aruna, erzählte uns die ganze Geschichte der Schule und für was sie sich einsetzten. Sie wollen eine Gleichberechtigung für Buben und Mädchen, sowie eine schulische Erziehung mit Liebe und ohne Schläge. Weiter erklärte sie uns, dass sie gerne Hilfe von anderen annehmen und wissbegierig sind, bezüglich: wie unterrichtet man in Erstweltländern. Nach dem Genuss des Tees führte uns Aruna von einer Klasse zur nächsten. Sofort wurden wir liebevoll von Gross und Klein empfangen. Die Kinder waren neugierig. Besonders an Nathi sahen sie sich die Augen aus. Die blonden Haare und die blauen Augen sorgten einmal mehr für Bewunderung von allen Seiten. Ein Mädchen meinte: „ You have hair like a streetdog“!! Wir bekamen unglaublich viele Zeichnungen, Briefchen, Blumen und selbergemachtes Gebäck. Die etwas grösseren Kinder lernten uns den typisch nepalesischen Tanz und sangen für uns. In einem ihrer Lieder geht es darum, dass die Touristen wie helfende Götter sind und sie bitte immer wieder kommen mögen. Drei Stunden später und viele Eindrücke reicher wurden wir von Aruna zum Mittagessen eingeladen. Das kleine Lokal, in welches wir uns ohne Begleitung sicherlich nicht gewagt hätten, servierte uns vorzügliche Momos. Wir durften viele weitere tolle und spannende Geschichten von Aruna hören. Bis jetzt hatten sie vor allem Volonteers aus Frankreich, über neue Helfer aus der Schweiz oder aber aus ganz Europa würde sie sich sehr freuen. Sie haben ein süsses, kleines und feines Zimmer für die helfende Person, wo sie sich auch mal zurückziehen kann. Gegen den Abend machten wir uns langsam auf den Heimweg. Bevor wir gingen, hatte Nathi noch einige Plüschtiere die sie den Kindern verschenkte. Total erschöpf und überwältigt von den Eindrücken, diskutierten wir den ganzen Abend weiter über die Schulbildung in Nepal und dass leider nicht alle Kinder das gleiche Glück haben. Die Jungs und Mädels der Pioneer Acadmey dürfen von Glück sprechen dort zur Schule zu gehen und teilweise sogar dort zu wohnen.

In Erwartung auf eure spanenden interessante und neuen Geschichten

Sarah